Den Blog habe ich durch die Rubrik "Reiseberichte" ersetzt und ich werde auf dieser Seite stets aktuell berichten, was ich so erlebe.

16. Juni 2017

Heute fuhr ich mit dem öffentlichen Bus nach Cagliari, um das Fährticket abzuholen und mir die Hafensituation anzuschauen. Ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen bei ca. 33 Grad ;-). So sieht die Fähre aus mit welcher ich am 20.6. in 12 Stunden nach Civitavecchia übersetzen werde.

15. Juni 2017

Caroline und ich verbrachten drei wunderbare, schöne und lustige Tage zusammen. Ich genoss das Zusammensein mit meiner Tochter sehr. Wir hatten einander viel zu erzählen. An einem der Tage liefen wir zu den Flamingos, welche von uns zwecks Foto verfolgt wurden ;-)). Und nach der Verfolgungsjagt liess sich Caroline zur Entspannung auf dem Liegestuhl massieren. Ein anderes Mal fuhren wir mit den Velos ins Städtchen Villasimius, meine Tochter bekam ein Bike von meinem Nachbarn ausgeliehen. Nach einem leckeren Eis wurde geshoppt ;-) und später ging es Richtung Meer zum Nachtessen. Leider war das Essen nicht besonders fein, aber wir hatten soviel Spass, dass dies an Wichtigkeit verlor. Und natürlich wurde ausgiebig gebadet und geschwommen im glasklaren Meer :-).

"Dangge Caroline für die schöni Zyt" :-*"

12. Juni 2017

In der Zwischenzeit habe ich die Fähre von Cagliari nach Civitaveccia gebucht sowie die Fähre von Ancona nach Split. Zwei Frauen auf dem Platz sprachen mit mir über meine Reise und wie es sich so anfühlt, alleine unterwegs zu sein. Das Gespräch war sehr interessant und die zwei meinten, dass man es mir ansehen würde, dass ich glücklich bin.

Heute kommt meine Tochter Caroline für drei Tage und ich freue mich riesig auf sie :-)))!

10. Juni 2017

Urs flog heute wieder nach Hause. Zuerst fühlt es sich etwas speziell an, alleine zu sein. Aber schon nach ein paar Stunden bin ich wieder bei mir und kann meine Reise geniessen. Mein Nachbar auf diesem Platz, ein 77-jähriger Mann aus der Schweiz, hatte Probleme mit seinem Smartphone und ich konnte ihm helfen, Nachrichten an seine Lieben zu Hause zu verfassen. Er war überglücklich und seine Frau auch. Allerdings war sie eher froh, dass ihre "bessere" Hälfte sich wieder beruhigt hat ;-).

8. Juni 2017

Leider kann mein Bike erst in einigen Tagen geliefert werden. Dies passt mir nicht gut und ich frage den Händler an, ob er mir ein Occasion Velo verkaufen könne. Per SMS schreibt er mir, dass ich vorbeikommen solle, er hätte evtl. ein Bike für mich. Gesagt - getan, Urs und ich packen zusammen und fahren zuerst beim Händler vorbei, bevor es weiter Richtung Cagliari geht. Und siehe da, es ist Liebe auf den ersten Blick und ich kaufe das Velo für 100 Euro. Das Bike gehörte der Frau des Händlers und es fühlt sich sehr gut an, damit zu fahren. Mit dem Velo im Camper fahren wir auf einen Platz bei Villasimius. Wieder einmal habe ich Glück und darf mir einen Platz in der Nähe des Meeres aussuchen.

6. Juni 2017

Heute unternahmen Urs und ich einen Tagesausflug auf die Hochebene "Gesturi". Unser Mietauto war ein Flitzer, aber stank im Innenraum stark nach Benzin. Der Händler meinte: Es sei etwas Benzin reingelaufen und er hätte es geputzt und mit Parfum eingesprayt.  Naja, genützt hat dies nicht viel ;-)! Die Hochebene besteht zu einem grossen Teil aus niederen Büschen und Korkeichen und ist die Heimat der hier lebenden Wildpferde. Eine wundersame und ganz spezielle Welt, welche wir zu Fuss erkundet haben. Heute durften wir 300 km unterschiedliche Regionen kennenlernen und sind begeistert.  

4. Juni 2017

Nun bin ich genau zwei Monate on the road und habe noch keine einzige Minute bereut :-).

3. Juni 2017

Heute fuhren wir mit unseren Bikes zum Hafen von Arbatax. Während zwei Tagen findet dort ein Fest statt mit Segelbootrennen. Eine Disziplin umfasst 5 km und die andere 2,5 km. Leider haben wir die Rennen verpasst, aber das Fest war schön, fröhlich und farbig. Und das Beste: Als wir zum Platz zurückkamen, erwartete uns ein feines Mittagessen. Meine Nachbarin, eine englische Lady, hat für uns mit gekocht. Es gab Safranreis, vegatarisches Curry, Gemüse und einen Melonensalat. Lecker und ziemlich scharf ;-)).  

2. Juni 2017

Heute vor einem Monat brachte mich die Fähre auf diese wunderbare Insel und dieser "Schritt" gehört zu meinen wichtigsten in meinem Leben. In der Zwischenzeit ist Urs, ein guter Freund aus der Schweiz, auf Besuch gekommen und wir verbringen ein paar schöne, lehrreiche und spannende Tage zusammen. Zur Zeit befinde ich mich auf einem Campingplatz bei Tortoli, schon ziemlich südlich der Insel. Von meinem Bett aus kann ich das Meer sehen :-)). Und ich habe mir ein Fahrrad bestellt. Es wird nächste Woche auf den Platz geliefert. Ich freue mich! Ein Bike ist praktisch zum Einkaufen, um die Gegend zu erkunden oder um zum Hafen zu fahren und einen Kaffee zu trinken. Das Leben im Wohnmobil gefällt mir von Tag zu Tag besser und ich schätze die Kontakte zu den unterschiedlichsten Menschen. Die Einheimischen sind sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Heute regnet es das erste Mal ausgiebig seit ich auf der Insel bin.

21./22. Mai 2017

Ausflug auf die Insel La Maddalena mit Miles und seinem Scooter. Von Palau aus fuhren wir mit der Fähre auf die Insel La Maddalena - glasklares Wasser, bizarre Felsen und ein wunderschönes Städtchen haben wir vorgefunden. Und das Capo d'Orso mit dem riesen Granitfelsen in Bärenform war sehr eindrücklich. Mir geht es prima und ich kann euch nur raten, auch mal eine solche Reise zu unternehmen ;-).

18. Mai 2017

Mir geht es wieder fast ganz gut und ich durfte gestern mit Miles und seinem Scooter einen schönen Ausflug mit Halt bei einer Gelateria unternehmen ;-). Es hat riesig Spass gemacht!

13. Mai 2017

Nach einer Nacht auf einem 40 Euro Platz, fünf Meter vom Strand entfernt, bin ich auf einen Platz hintendran gewechselt. Nun zwanzig Meter vom Strand entfernt mit derselben Aussicht für 19 Euro! Ich bin erkältet und denke, dass ich doch nicht ganz so robust bin, wie eine italienische Nonna ;-) - siehe Bericht vom 8. Mai. Zum Glück ist Milles, ein Engländer aus Newcastle hier. Er kümmert sich liebevoll um mich, bringt mir Tabletten und geht für mich einkaufen.

12. Mai 2017

Die "Zelte" werden abgebrochen und ich fahre in die Berge. Ja, die gibt es tatsächlich auf Sardinien. Ich treffe mich unterwegs mit ein paar netten Leuten und werde zu einem feinen Mittagessen eingeladen. Diese liebenswerten Menschen wollen nicht auf meiner HP verewigt werden und ich akzeptiere ihren Wunsch. Nach der interessanten Bergtour fahre ich weiter in die Bucht von Azachena auf einen wunderschön gelegenen Campingplatz.

11. Mai 2017

Gestern erhielt ich Besuch von einer Freundin von mir. Ich habe mich sehr darüber gefreut, wieder einmal ein vertrautes Gesicht zu sehen :-). Wir verbrachten zusammen einen spassigen Nachmittag mit plaudern, Schafkäse essen und Kaffee trinken.

In diesen Tagen fuhr ich mit dem Bike in einen schönen Naturpark mit fünf Traumstränden und einem See. Es hat sich gelohnt, mich mit "meinem" nicht allzu Geländetauglichen Vehikel Kilometerweit über sandige Naturstrassen fortzubewegen. Am Abend habe ich aber meinen Allerwertesten ziemlich gespürt ;-). 

8. Mai 2017

Hier bleibe ich ein paar Tage. Mein Platz ist schön und unter Pinien ;-), mit Blick auf den nahen Strand. Zudem ist die Wäsche fällig und ich bin auch fällig für etwas Erholung. Am späteren Vormittag ging ich zum Strand, um etwas zu lesen und zu sonnen. Das Meer ist erst ca. 17 Grad warm und mir ist bei dieser Temperatur nicht ums Baden. Dies gefiel einer italienischen Nonna, welche mit ihren kleinen Enkeln am Strand war, aber gar nicht. Sie machte mir unmissverständlich klar, dass es mir gut tun würde, einige Züge im Meer zu schwimmen. Es sei wichtig für den Kreislauf. Sie nahm mich an beiden Händen und erklärte mir, dass ich nur ganz kurz rein soll, ganz am Ufer entlang einige Züge schwimmen und dann wieder raus. Brav gehorchte ich und als ich raus kam, stand sie schon mit meinem Tuch bereit, um mich einzupacken. Drei Mal musste ich diese Übung wiederholen und tatsächlich, es hat richtig gut getan und ich habe mich bei der Nonna bedankt für diese Lebenslektion :-).

7. Mai 2017

Heute fuhr ich mit einigen gewollten und ein paar unfreiwilligen Abstechern von der West- zur Ostküste. Unterwegs hielt ich mit einem Riesenhunger bei einer Osteria an. Dort wurde nur italienisch gesprochen und ich liess mir einfach etwas servieren. Bekommen habe ich frische Pommes mit warmem Focaccia und Rindfleisch vom Grill. Sowas von lecker und inkl. Getränk für Euro 14.20. Zwischendurch erinnern mich die Landschaften an solche in der Schweiz. Geplant war ein Zwischenstopp mit Übernachtung in etwa der Mitte der Strecke. Dieser Campingplatz wurde allerdings benutzt als Aufenthaltsort für Emigranten aus Eritrea. Ich habe nichts gegen diese Menschen, aber ich war die einzige nicht Emigrantin und nicht Schwarze auf diesem Platz und wurde schon nach fünf Minuten neugierig bestaunt. Dies Art von Aufmerksamkeit war mir doch etwas unangenehm und beschloss, durchzufahren bis zur Küste. Eine wunderschöne und anstrengende Fahrt, Hügel kurvig hoch und Hügel kurvig wieder runter und dies einige Male. Abends kam ich müde und mit vielen Eindrücken versehen auf dem Camping an der Cala Liberotto, Nähe Orosei an.

6. Mai 2017

Es gibt eine Aussage: Harz am A...., bei mir war heute Morgen Harz im Haar! Und dieser Büschel Haar ist der Schere zum Opfer gefallen. Dies wieder ein Aspekt, weswegen das Parkieren unter einem Baum nicht unbedingt immer ratsam ist ;-). Es windet stark und die Kitesurfer haben ihre Freude daran. Ich war in der Altstadt von Alghero und habe mir bei einem Latte Macchiato den Wind um die Ohren pfeifen lassen.

5. Mai 2017

Mein Aufenthalt in der schönen Pension in Stintino neigt sich dem Ende zu. Heute fahre ich weiter nach Alghero via Argentiera und Capo Caccia. Argentiera ist eine ehemalige Stadt der Minenarbeiter im Silberbergwerk. Nun sind die Häuser verlassen und am zerfallen. Das Capo Caccia ist beeindruckend und die abfallenden Klippen schwindelerregend. In Alghero angekommen bin ich mitten in den Giro d'Italia gefahren und musste an der Strassensperre warten, bis ich auf dem Campingplatz fahren durfte. Die Italiener sind ganz aus dem Häuschen ab ihrem Giro ;-). Heute zeigte die Temperaturanzeige im Auto 31 Grad an. Mein Platz liegt wunderschön, unter einem Baum, direkt am Meer.

4. Mai 2017

Siehe "Specials"!

3. Mai 2017

Mit dem Velo bin ich zum berühmten "La Pelosa" Strand gefahren. Für die Mukiboys und Strandnixen ist es Saisonmässig wohl noch zu früh, aber die Landschaft und das Meer haben mich mehr als entschädigt ;-). Es ist so schön, dass ich mich fast fragen musste, ob dies alles echt ist.

 

2. Mai 2017

Zuerst einmal: Ich bin gut auf Sardinien angekommen! Es war eine lange und spannende Reise. Während gut drei Stunden wurden massenweise Autos, Wohnmobile, Motorräder und Reisebusse so nebeneinander gefahren, dass die Einfahrt danach in den Bauch des Schiffes problemlos verlief. Teilweise betrugen die Abstände zum Nachbarsauto nur gerade 10 cm. Meine Fähigkeit, was das Fahren des Womo's anbelangt wurde ausgiebig geprüft und diesmal habe ich bestanden ;-). Ganz alleine durfte ich eine 4-er Kabine in Beschlag nehmen und nach einer heissen Dusche liess ich mich sanft oder auch weniger sanft in den Schlaf schaukeln. Das Frühstück am nächsten Morgen und das Einfahren in den Hafen von Porto Torres genoss ich in vollen Zügen. Nun ist mein Zuhause bis zum 5.5. eine sehr schönen Pension in Stintino. Bilder der Pension sind unter der Rubrik "Specials" eingestellt.

30. April 2017

Ihr wisst sicher alle, was es bedeutet, französisch zu duschen. Dies lässt sich aber nicht nur bei Menschen sondern auch bei der Bettwäsche anwenden. Nach meinen bisherigen Verhältnissen wäre meine Bettwäsche fällig für in die Waschmaschine. Da dies ein beträchtlicher Aufwand bedeutet und es hier keinen Wäschetrockner gibt, wurde sie französisch gewaschen. D.h. eine Stunde in Wind und Sonne hängen und schon hält sie nochmals mind. zwei Wochen ;-). Auf diese Weise kann auch das Geschirr behandelt werden. Natürlich nicht in die Sonne hängen, aber mit Kleenex geputzt, lässt sich ein Teller durchaus nochmals verwenden.

29. April 2017

Die Abenteuerlust beginnt sich in mir zu regen. Am Montag fahre ich nach Toulon und "gehe" auf die Fähre nach Porto Torres auf Sardinien. Zuerst fahre ich nach Stintino und da es dort keinen Campingplatz gibt, habe ich zwei Nächte in einer schönen Pension gebucht. Dies ist übrigens das erste Special. Ich freue mich richtig, zwei Mal nicht im Womo zu schlafen und erst noch ein reichhaltiges Frühstück serviert zu bekommen :-)). Von Stintino aus werde ich einen Ausflug auf die Insel mit den einzigen wildlebenden weissen Eseln unternehmen. Und mit dem Fahrrad den karibisch anmutenden Strand "La Pelosa" besuchen. Angeblich ein Schauplatz für Muki-Männer und Badenixen ;-).

27. April 2017

Heute war es kühl und regnerisch, aber selbst bei diesem Wetter werden die Fotos sehr reizvoll. Beratend tätig war ich bis anhin noch nicht. Mir scheint so, als seien die Menschen auf den Campingplätzen zufrieden und geniessen ihr Leben. Ich lerne jeden Tag für mich und dieser Aspekt ist schlussendlich auch einer der wichtigsten meiner Reise.

26. April 2017

Nun bin ich bereits eine Woche auf diesem Platz und es gefällt mit immer noch prima. Heute Nacht hat es erst das dritte Mal geregnet seit ich unterwegs bin. Nicht geschneit ;-)! Einige Erkenntnisse aus diesen drei Reisewochen: Latzhosen sind super bequem, aber wenn das WC (dringend) ruft, dann sind sie's nicht mehr. Nasse Wäsche aufhängen bei 80% Luftfeuchtigkeit bringt nichts. Zahnpasta eignet sich mangels Seife auch zum Hände waschen. Intimwaschlotion ist für den ganzen Körper geeignet. Die Abfahrtstellung auf den Campingtoiletten eignet sich hervorragend als Training für's Skifahren. Die Dachluke sollte bei Regen geschlossen sein und ein Platz unter Bäumen ist romantisch, aber Putzintensiv.

23. April 2017

Es ist schön hier in Cavalaire sur mer und ich geniesse jeden Tag. Heute habe ich mich morgens in einer Bar an die Sonne gesetzt und einen Café au Lait getrunken. Um mich herum lauter trinkfeste Männer, welche schon vor dem Mittag etwas Handfestes bevorzugen.  

19. April 2017

Ankunft auf einem Camping in der Nähe von St. Tropez. Der erste Platz hat mir nicht gefallen, also nochmals alles einladen und umziehen. Und beim zweiten habe ich einen Baum geküsst und die Abdeckung meines Rücklichtes beschädigt. Corinne wollte wieder einmal alles alleine machen ;-)! Nun ja, ich werde daraus lernen und das nächste Mal Hilfe anfordern beim Einparken.

18. April 2017

Heute war ich in Toulon und habe mir den Fährhafen angesehen und das Ticket geholt. Jetzt weiss ich, wie da alles abläuft. Etwas möchte ich noch korrigieren, was die Franzosen anbelangt: Hier in Le Pradet halten praktisch alle Autofahrer beim Fussgängerstreifen. Es scheint von der Gegend abhängig zu sein. Was ich sehr angenehm finde, ist die Diskretion der Menschen in Frankreich. Keiner mischt sich in das Leben der Anderen. Hier noch ein Foto von meinem Transportmittel nach Sardinien.  

17. April 2017

Untenstehend einige Bilder meines jetzigen Aufenthalt Ortes Le Pradet in der Nähe von Toulon. Es ist sehr schön hier und ich bin täglich viel zu Fuss unterwegs am Strand und in den Wäldern. Die Natur ist einzigartig an diesem Fleckchen Erde. Mir geht es gut und ich gewöhne mich an des Leben im Wohnmobil.

14. April 2017

Morgen fahre ich weiter auf einen Camping in der Nähe von Hyères und deshalb habe ich mich heute noch von Cannes verabschiedet. Der Charme dieser Stadt ist umwerfend, aber es geht ganz klar hier oft um mehr Schein als Sein. Ich picke mir das Beste raus. Z.B. eine Fahrt auf dem Karussell - es hat richtig Spass gemacht. 

Bei einigen Bildern erscheint per Mausklick drauf noch ein Text!

12. April 2017

Ich war heute in Cannes und habe am Strand gefrühstückt, gelesen und mich von der Sonne bescheinen lassen. Die Fähren nach Sardinien sind ziemlich ausgebucht. Der nächste Termin ist erst am 1.5.. Oje wie schlimm, jetzt muss ich noch länger hier bleiben ;-). Das WC war fällig zum leeren - ging ganz einfach und Morgen ist grosser Wäschetag.

11. April 2017

Heute war ich in Le Cannet und habe die Altstadt besichtigt. Es war interessant und fast Autofrei. Die Franzosen sind keine Freunde des zu Fussgehens, um so mehr lieben sie ihr Auto. Fussgänger auf Zebrastreifen sind anscheinend nicht Vortrittsberechtigt - ausser in speziellen Zonen. Etwas Neues für mich, aber ich musste mich sehr schnell daran gewöhnen ;-). Heute wurde mir bewusst, dass diese Reise dazu dient, einfach zu leben und das Leben zu geniessen. Morgen werde ich nach Cannes fahren und am Strand frühstücken :-)).

10. April 2017

Der Kühlschrank muss gefüllt werden! Gestern fragte ich die zwei netten Damen an der Rezeption, wie weit es denn zu Fuss zum nächsten Laden sei. Sie meinten lächelnd, dass es sich höchstens um einen Kilometer handeln würde. Ha, ha, es waren mindestens drei und der Rückweg mit gefülltem Rucksack ging steil den Hang hoch. Aber so konnte ich die zwei dicken Croissants, die ich zum Frühstück verspeist habe, wieder verschaffen ;-).

9. April 2017

Herrlich ist es hier! Geschlafen habe ich prima und das Aufstehen fiel mir dank relativ angenehmer Temperatur nicht schwer. Am Nachmittag fuhr ich mit dem ÖV nach Cannes und mischte mich unter die Reichen und weniger Reichen. Ein Ban Bagnat (rundes Sandwich mit Thon, Salat, Oliven und Tomaten) ass ich am Strand mit Blick auf das Meer. Das Wasser ist noch etwas kühl, aber ein Fussbad lag allemal drin. Ich geniesse es :-).

8. April 2017

Das Erwachen war frostig heute. 2 Grad - brrr....! Es fiel mir sichtlich schwer, mich aus meinem Deckenberg zu pellen. Aber nach einem Porridge und einem heissen Tee, sah die Welt wieder gemütlich aus. Heute fuhr ich via Route Napoleon nach Le Cannet (in der Nähe von Cannes) auf einen Camping, den ich vor über 30 Jahren öfters besuchte. Ich durfte mir einen wunderschönen Platz aussuchen, an welchem ich den ganzen Tag die Möglichkeit habe, in der Sonne zu sitzen. Als ich das beheizte Schwimmbad sah, hielt mich nichts mehr zurück. Schnell in die Badeklamotten und ab ins Wasser. Hier bleibe ich einige Tage!

7. April 2017

Am Morgen bin ich zeitig losgefahren, um nach einer Stunde Fahrzeit eine Frühstückspause einzulegen. Un petit déjeuner auf der sonnigen Veranda eines gemütlichen Restaurants, für Euro 5.80. Die Croissants sind eindeutig besser als in der Schweiz. Bis Digne les Bains führte mich die Fahrt durch schöne Landschaften und der Wind war heute gnädig mit mir. Die Nacht verbringe ich auf einem attraktiv gelegenen Camping. Frei stehen ist bis jetzt nicht mein Ding. Ich geniesse den Komfort auf dem Campingplatz.

6. April 2017

Der heutige Reisetag war abenteuerlich und führte mich vom Genfersee nach Grenoble. Meine Reisegeschwindigkeit lag bei 85 km/h auf der Autobahn - mehr lag wegen des starken Windes nicht drin. Ich denke, es handelt sich bei dem Wind um den Mistral. Und dann die erste Mautstelle: "Prenez un ticket" stand da und ich drückte den falschen Knopf und war mit einer sichtlich genervten Dame verbunden. Sie verhalf mir aber netterweise zu meinem Ticket. Und bei der nächsten Mautstelle musste ich dann bezahlen. Die untere Zahlstelle ist für den PW Fahrer gedacht und die obere für den LKW Fahrer. Und keine von beiden passt für mich als Wohnmobil Fahrer. Ich habe mich für die untere entschieden und musste mich, um das Kleingeld aus dem Fach zu klauben, soweit aus dem Fenster lehnen, dass mein ganzer Oberkörper aus dem Fahrzeug hing. Selbst dann war es noch eine Geschicklichkeitsprobe. Und nach der Mittagspause habe ich es tatsächlich geschafft, mit offenem Dachfenster loszufahren, was mir einen Zwischenhalt auf dem Pannenstreifen eingebracht hat. Aber das Glück hat mich nicht verlassen und es ist nichts passiert und nun stehe ich auf einem idyllischen Campingplatz in der Nähe von Grenoble und erhole mich ;-).

4. April 2017

Meine Reise beginnt! Heute fuhr ich mit gemischten Gefühlen von zu Hause fort. Einerseits erfüllte mich ein Gefühl von Dankbarkeit, dass ich diese Reise antreten darf und andererseits begleitete mich ein Gefühl von Wehmut. Es fällt mir schwer, meine Liebsten zurückzulassen.